Elternbrief März 2019

Hannover, März 2019

 Sinkende Schülerzahlen an der FMS und deren Auswirkungen und Möglichkeiten

Sehr geehrte Eltern u. Erziehungsberechtigte,

unser Förderzentrum Sehen, die Franz-Mersi-Schule, unterstützt Schülerinnen und Schüler mit einer Sehbehinderung sowohl bei uns in der Schule als auch außerhalb im Rahmen der Inklusion an Regelschulen.  Der stetige Anstieg der inklusiv beschulten sehgeschädigten Schülerinnen und Schüler, die von uns erfolgreich betreut werden, führt dazu, dass die Anzahl unserer Schülerinnen und Schüler in der Schule immer weiter sinkt. Zu bemerken sind diese Veränderungen besonders in unserer Grundstufe, die im nächsten Schuljahr wahrscheinlich nur aus einer jahrgangsübergreifenden Klasse vom 1. bis zum 4. Schuljahr bestehen wird. Die rechtlichen Vorgaben lassen eine andere Klassenbildung nur schwer zu.

 

Grundsätzlich wird sich für Ihre Kinder erstmal nichts ändern. Alle Schülerinnen und Schüler können den von ihnen begonnen Bildungsgang an der FMS beenden. Unser Schulträger, die Region Hannover, hält weiterhin an unserem Förderzentrum fest.

 

Wir, das Kollegium des Förderzentrums, denken darüber nach, wie wir der immer geringer werdenden internen Schülerzahl pädagogisch und organisatorisch begegnen können. Hierzu gehören Überlegungen über eine Veränderung des Wahlpflichtangebotes, über die Zukunft der FMS als Ganztagschule und über eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem Landesbildungszentrum für Blinde (LBZ-B) in Hannover. Zum letzten Punkt haben wir uns gemeinsam mit dem LBZ-B auf den Weg gemacht. Hierbei steht zu Beginn unserer Überlegungen die Grundstufe im Mittelpunkt. Wie könnte eine enge Zusammenarbeit zwischen den Grundstufen beider Einrichtungen erfolgen?

Um Antworten auf diese Frage zu finden, fand am 20.03.2019 das erste Treffen einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit Lehrkräften beider Schulen statt. Über die ersten und noch wenig konkreten Überlegungen wurden die Gesamtkonferenz und der Schulvorstand am 28.03.2019 unterrichtet. Die Elternvertreter beider Gremien werden diese Informationen an Sie weitergeben. Die SV werde ich am 29.03.2019 über den aktuellen Stand unterrichten.

 

Am 30.04.2019 wird das nächste Treffen der gemeinsamen Arbeitsgruppe stattfinden. Über die Ergebnisse werden die zuständigen Gremien und Sie, die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler, regelmäßig informiert durch Briefe, Elternabende oder Sitzungen des Elternrates.

 

Die Arbeitsgruppe kann nur Ideen und Vorschläge erarbeiten. Die Entscheidung, wie eine mögliche Zusammenarbeit aussehen wird, treffen abschließend die Schulvorstände beider Schulen bzw. die jeweiligen Schulträger und die Landesschulbehörde. Sie, die Eltern, sind über den Schulvorstand unserer Schule eingebunden.

 

Wenn Sie Fragen haben, stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

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(P. Walkowiak, Schulleiter)